Nachhaltigkeit

Schon seit vielen Jahren sind Nachhaltigkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert. Sowohl in ökologischer und sozialer, als auch in wirtschaftlicher Hinsicht wird unser Arbeitsalltag von einem nachhaltigen Bewusstsein bestimmt, das eine zukunftsorientierte Geschäftsführung und -entwicklung gewährleistet.

Dies ist ein kontinuierlicher Prozess, der stetig optimiert werden muss. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und gehen daher mit gutem Beispiel voran. So garantieren wir nicht nur über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg höchste Qualität und eine hohe Umweltverträglichkeit, sondern auch in einigen Herzensprojekten, die sich abseits des Firmenalltags abspielen.

Hier ein Auszug aus einigen unserer grünen Projekte.

10. Juli 2020

Feuerverzinken – Grundsätzlich nachhaltig

Als erster Kontinent weltweit, plant Europa bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Die Feuerverzinkung spielt dabei eine große Rolle. In der sogenannten Kreislaufwirtschaft überzeugt die Feuerverzinkungsindustrie vor allem durch ihre Robustheit und Dauerhaftigkeit. Der feuerverzinkte Stahl besitzt viele positive Eigenschaften im Hinblick auf die Klimaneutralität. Er ist dauerhaft, wiederverwendbar und sogar recyclingfähig.

Auch bei EinhäuplPlus hat das Thema Feuerverzinkung sowie der damit inbegriffene Korrosionsschutz eine große Bedeutung. Unsere Feuerverzinkung gewährleistet einen extrem langlebigen Korrosionsschutz für viele Stahlbauwerke/ -teile, der als optimaler Werkstoff für das zirkuläre Bauen gilt. Die Zinkschichtdicke entsteht verfahrensbedingt unterschiedlich, ist aber durchschnittlich ca. 85 Mikrometer dick. Die Stahlkonstruktionen werden bei uns mithilfe technologisch ausgefeilter und modernster Anlagen verzinkt. Dazu tauchen wir die verschiedenen Konstruktionsteile nach der entsprechenden Vorbehandlung in schmelzflüssiges ca. 450 °C heißes Zink. Nach dem Zinkbad kühlen die Bauteile ab. Danach werden diese verputzt, sodass störende Spitzen und Tropfen entfernt sind und eine durchweg glatte Oberfläche entsteht. Dieser Prozess garantiert für alle Stahlteile einen kostengünstigen und doch äußerst langlebigen Korrosionsschutz, der eine garantierte Lebensdauer von mindestens 50 Jahren erreicht. Durch die hohe Stabilität und Strapazierfähigkeit des feuerverzinkten Stahls eignet sich dieser besonders für das Konzept des zirkulären Bauens, da sich die einzelnen Stahlkonstruktionen ohne Umstände demontieren oder auch wieder neu montieren lassen. Auch als temporäre Baukonzepte sind feuerverzinkte Stahlkonstruktionen sehr beliebt, was an den ansteigenden Zahlen der wiederverwendbaren Gebäude deutlich zu erkennen ist.
Sogar im Bereich des Brandschutz für Bauwerke können aufgrund neuester Forschungsergebnisse mit der Feuerverzinkung – ohne zusätzliche organische Beschichtungen – gute Ergebnisse erzielt werden.

Die generelle Devise der Kreislaufwirtschaft lautet: erneuern statt ersetzen. Das Ziel dahinter ist es, die verschiedenen Bauteile möglichst lange in einem funktionsfähigen Zustand zu erhalten und auch ältere Konstruktionen nicht einfach auszutauschen, sondern zu reparieren. Durch die fachmännischen Konzepte des Refurbishing, also der Überholung und Instandsetzung sowie des Remanufacturing - die sogenannte Aufarbeitung - gelingt es uns, bereits vorhandene feuerverzinkte Stahlbauteile wieder neu zu verzinken. Diese Neuverzinkung sorgt für einen erneuten Korrosionsschutz ohne den geringsten Qualitätsverlust. So sparen wir uns wertvolle Ressourcen und verbessern zugleich unseren CO2-Ausstoß.

Weltweit werden bereits 88% des feuerverzinkten Stahls recycelt und mittlerweile sogar 11% wiederverwendet.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer umweltbewussten Feuerverzinkung einen wichtigen Teil zum klimaneutralen Europa beitragen!

6. Juni 2020

Einhäupl Honig

Am Jahresanfang ist Franz-Josef Einhäupl mit dem Vilsecker Imkerverein eine kleine Kooperation eingegangen. Nun können wir stolz verkünden: die Honigernte hat begonnen! Bereits Otto Einhäupl – Vater von Franz-Josef – war Mitglied im Imkerverein Vilseck. Mit bis zu 18 Völkern war er viele Jahre lang aktiver Imker. Mit seiner Mitgliedschaft und den beiden Bienenvölkern knüpft Franz-Josef Einhäupl an das Familienhobby an.

Betreut und geerntet wird diesmal vom Imkerverein. Das Ende der Raps- und Apfelblüte zeigt das Ende der Frühjahrstracht und bedeutet gleichzeitig, dass der Honig bereit ist, um geerntet zu werden. Vor der endgültigen Honigentnahme wird dessen Wassergehalt mit einem geeichten Refraktometer überprüft. Liegt dieser unter 18% steht der Entnahme nichts mehr im Weg. Anschließend wird der Honig in einen cremigen Zustand gebracht und in verschiedene Gläser abgefüllt. Dieser cremige Zustand wird durch das eigene Rührgerät des Imkervereins Vilseck erschaffen. Die oben schwimmende Schaumschicht des Honigs wird abgezogen und abschließend wird der Honig so lange gerührt, bis er einen perlmutartigen Schimmer aufweist.

23. Januar 2020

Umrüstung der Produktionshalle Herzlake auf LED

Unsere Produktionshalle in Herzlake erstrahlt mit 36 neuen, modernen LED-Leuchten. Rund 16.000 € haben wir uns das Ganze kosten lassen – der Umwelt und unseren Mitarbeitern zuliebe. Denn die neue Beleuchtung spart nicht nur Strom und damit CO2 ein, sondern ist dank der Helligkeit und der gleichmäßigen Raumausleuchtung auch gut für die Produktivität und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Mit der automatisch dimmbaren Lichtsteuerung ist unsere Produktionshalle für die Zukunft gerüstet! Danke an unseren Thomas Götz für das professionelle Konzept.

16. August 2019

Blumenwiese Hauptverwaltung

Seit dem Frühjahr erblüht unsere ca. 500 qm Blumenwiesenneuanlage bei unserer Hauptverwaltung in Vilseck.
Jetzt gibt es fleißige Bienchen nicht mehr nur in den einzelnen Werken, sondern auch im Garten unserer Hauptverwaltung. Wir sind schon gespannt wie sich das Ganze weiter entwickelt.

12. August 2019

Zuwachs für unseren Fuhrpark in der Verzinkerei Mühlau

Um die permanente Sicherheit unserer Fahrer sowie die einwandfreie Funktionalität unserer Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten, ersetzen wir regelmäßig ältere Fahrzeuge aus unseren Fuhrparks. Dafür hat unser Daniel Einhäupl zusammen mit unseren Fahrern Karsten Richter und Jörg Gäbel sowie Werkstattleiter Peter Thamm aus Mühlau am Wochenende zwei neue "DAF LF 320“ LKW abgeholt. Mit einer Leistung von 325 PS sowie einer zulässigen Gesamtmasse von 19 Tonnen ein leistungsstarker Zuwachs, der dank Schadstoffklasse EURO 6 viel umweltschonender ist. Durch die 8,60 x 2,48 Meter große Ladefläche der neuen LKW können auch lange Teile problemlos transportiert werden. Dank des individuellen Aufbaus durch die Firma Kotschenreuther Fahrzeugbau Jahnsdorf Gmbh & Co. KG haben wir nun zwei neue Fahrzeuge, die genau auf unsere Transportbedürfnisse abgestimmt sind.

2016

Ofenaustausch

Im Rahmen seiner „EnergieTour“ durch den Freistaat hat Herr Staatsminister Stefan Brangs aus dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unter anderem auch unseren Standort in Mühlau besucht. Dort hat er sich zusammen mit dem Referatsleiter Herrn Florian Schaefer sowie Frau Dr. Sabine Ferchland und Herrn Steffen Thie (beide Referat Energiepolitik) einen Überblick darüber verschafft, wie die vom Ministerium bewilligten Zuschüsse eingesetzt werden.
„Zwischen den Jahren 2015/16“ wurde in der Feuerverzinkerei Einhäupl am Standort Mühlau der Verzinkungsofen durch eine neue Ofenanlage auf modernstem energetischen Stand ersetzt. Diese Maßnahme, bei der insgesamt ca. 900 tsd. Euro investiert worden waren, wurde auf Grund der großen Menge an eingespartem CO2 durch eine beachtliche staatliche Förderung unterstützt.
Firmenchef Franz-Josef Einhäupl gab einen kurzen Abriss der über 150-jährigen Unternehmensgeschichte und Herr Thomas Götz, der verantwortlichen Bauleiter des Projekts, hat die wichtigsten Stationen und Daten zum Projekt erläutert.
Im Rahmen seines Besuches konnte sich Herr Staatsminister Brangs davon überzeugen, dass die Fördermittel sachgerecht und zweckmäßig eingesetzt wurden.
Nach Abschluss der Maßnahme wurde errechnet, dass die tatsächlich erzielte CO2 – Einsparung im Echtbetrieb die prognostizierten und im Vorfeld errechneten Werte noch deutlich übertroffen haben.
Neben Herrn Staatsminister Stefan Brangs haben auch Herr Bürgermeister Petermann aus Mühlau sowie Herr Eydam von der IHK in Chemnitz und auch Herr Postpieszala aus der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH die Gelegenheit genutzt sich vor Ort ein Bild von dem gelungenen Projekt zu machen.
Der hochkarätige Besuch zeigte sich durchaus beeindruckt von dem CO2–Einspar-Projekt und von den Betriebsabläufen des seit mehr als 25 Jahren in Mühlau ansässigen Unternehmens.

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